Sorpesee
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Die Sorpetalsperre

Der steigende Wasserbedarf in dem Jahrzent, nach der Beendigung des ersten Weltkrieges, sowie die Erfahrung aus der Trockenperiode 1920/21 veranlassten den damaligen Ruhrtalsperrenverein zum Bau der Talsperre. In den Jahren 1926-35 wurde diese im Tal der Sorpe bei Langscheid errichtet.

Die Sorpe ist ein Nebenfluss der Röhr, die in Hüsten bei Arnsberg in die Ruhr mündet.

Mit einem Fassungsvermögen von 68 Mio. qm wurde die Talsperre ausgelegt.

Beim Bau der Talsperre mussten rd. 9km Randwege als Ersatz für überstaute Verkehrswege erstellt werden. Da das Sorpetal nur gering besiedelt war, mussten nur wenige Personen und landwirtschaftliche Betriebe umgesiedelt werden.

1957 - 1960 wurde ein Beileitungssystem erbaut. Dieses leitete Wasser aus den östlichen Nachbartälern der Sorpe in die Talsperre. Hierdurch wurde die Leistungsfähigkeit gesteigert und die Wiederauffüllung beschleunigt.

Als die Sorpetalsperre im Jahre 1959 ganz entleert wurde, um Kriegsschäden zu beseitigen, führte dies zu erheblichen Einschränkungen in der Wasserversorgung. Im gleichen Jahr sollte eine der größten Trockenperioden des Jahrhunderts das Sauerland heimsuchen.

Nach der Wiederbefüllung 1961 stand die Talsperre der Wasserwirtschaft wieder voll zur Verfügung.

Im Jahre 1963 wurde das Stauziel um 60 cm erhöht und dadurch das Fassungsvermögen auf 70 Mio. qm vergrößert.