Stemel - der Türkis

Der Türkis verdankt seinen Namen dem "türkischen Stein", weil die ersten Exemplare dieses Minerals aus Persien auf den Karawanenstraßen quer durch die Türkei nach Europa gelangten. Dem Türkis wird nachgesagt, innere Ruhe zu bringen, ohne die Tatkraft zu hemmen.
Der industriell geprägten Ortschaft Stemel wird Unrecht getan, wenn sie allein als ein sachlich, funktionales Dorf beurteilt wird, denn Stemel hat Geschichte. Erstmalig unrkundlich erwähnt wurde Stemel im Jahr 1286.
Bereits viele Jahre zuvor stand das heutige Gut Stemel, heute im Besitz der Familie Gerling, wie ein Fels in der Brandung. Dieser Eigenschaft des steinernen Guts verdankt Stemel auch seinen Namen. Denn Stemel entwickelte sich im Zuge der deutschen Lautverschiebung seit dem frühen Mittelalter aus Steinbole zu Steinbel, später Steimel zur heutigen Bezeichnung. Diese Veränderung spiegelt die lange Tradition der Ortschaft bis zum heutigen modernen Wirtschaftsstandort wider. Diese Tatkraft ist ein wichtiger Grund, dass Stemel der Türkis unter Sunderns Juwelen ist.
Die ausgleichende innere Ruhe finden die Bewohner und Gäste Stemels beispielsweise auch auf der malerischen Alleenstraße, die direkt zur Sorpe führt. Außerdem bietet Stemel einladende Wanderwege, die in die Wälder der Hachener Mark führen. Eine Grillhütte lädt zum Verweilen und zu einem leckeren Picknick in der Stille der verträumten, ursprünglichen Natur ein. Die Ortschaft Stemel ist familien- und besonders kinderfreundlich. Das zeigt sich in den schön angelegten Kinderspielplätzen sowie der Skaterbahn und BMX-Rampe.
In Stemel leben heute 936 Einwohner.













