Sorpesee
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Endorf - der Aventurin

Der Aventurin ist ein robustes Quarzmineral. Der Name dieses Edelsteins geht auf das italienische Wort "a ventura" zurück, übersetzt: aufs Geratewohl. Damit sind die willkürlich eingestreuten Glitzerpartikel gemeint, die für sein geheimnisvolles Schimmern aus der Tiefe sorgen. Es heißt, der Aventurin stärkt das Selbstvertrauen sowie die Persönlichkeit des Trägers und steigere seine Begeisterungsfähigkeit.

Wer die Endorferinnen und Endorfer kennengelernt hat, schätzt sie als heimatverbundene und selbstbewusste Menschen, die aus ihrer Geschichte heraus  stolz sind auf ihr Fleckchen Erde. Zu der seit 1191 existierenden Ortschaft Endorf gehören auch die Nebendörfer Recklinghausen, Brenschede, Kloster Brunnen, Röhrenspring, Gehren, Endorferhütte und Bönkhausen. So wird auch heute noch die eigene Geschichte lebendig gemacht und mit viel Liebe und Engagement erhalten. Sehenswert ist das Heimat- und Jagdmuseum "Alte Schmitte", ein ehemaliges Fabrikgebäude, in dem den Besuchern ein Einblick in die Welt des sauerländíschen Bergbaus geboten wird. Der Erzbergbau hatte im 18. Jahrhundert in der Ortschaft Endorf seine Hochzeit. Abzulesen ist diese Zeit weiterhin in einem alten Spieker, in dem sich das Kontor für den Bergbau befand und in der wunderschönen Natur, in der Spuren des Bergbaus wie Stolleneingänge heute noch sichtbar sind.

Der Gast, der sich die Ortschaft Endorf erwandert, wird an Kloster Brunnen vorbeikommen, ein in stiller Waldeinsamkeit gelegenes Kloster aus dem 18. Jahrhundert. Eine Sage erzählt, dass ein Hirte, der seine Schafe hütete und nahe dem Erblinden war, seine Augen mit dem Wasser einer Quelle gewaschen haben soll und vollständig genesen ist. Diese Quelle ist der Ursprung für Kloster Brunnen und macht es noch heute zu einer vielbesuchten Pilgerstätte. Auch ein Blick in die Kapelle lohnt sich: Dort befindet sich ein wertvolles Altarbild aus der Rubensschule.

In Endorf leben heute 1.858 Einwohner